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Liebevoll und detailgetreu - aber auch verbesserungsfähig
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Fernweh - Irland (DVD) Eine Rundreise, die mittlerweile vielleicht etwas zu alt ist, sieht man sich nur die Menschen an, die noch mit Vokuhila und riesigen Kassebrillen immer wieder gefilmt werden.Teilweise sind auch die Aussagen etwas rückläufig, beispielsweise die Aussage, dass der irische Whiskey noch lange nicht mit dem schottischen mithalten kann. Ein weiterer Kritikpunkt wäre die Aussprache des Spreches. Der Name des bedeutenden irischen Autors William Buttler Yeats wird inkorrekt ausgesprochen,genauso wie der des Rock of Cashel oder der der alten Klostersiedlung Glendalough. Ausserdem ist die "Reiseroute" möglicherweise etwas ungünstig gewählt: anstatt mit der Hauptstadt zu beginnen, der am Ende der DVD für meinen Geschmack etwas wenig Bedeutung zugesprochen wird, bildet der atemberaubende Westen den Startpunkt. Er wird ganz klar als die schönste Seite Irlands deklariert. Ich finde, gemäß dem Sprichwort "Save the best for rest", dass dies als Schlusshöhepunkt wahrscheinlich passender gewesen wäre. Alles dies tut der Tatsache, dass der Inhalt der Schönheit der heiligen Insel fast ganz gerecht wird, jedoch keinen Abbruch. Liebevoll und detailgetreu werden Land, Leute und "Must seen" Sehenswürdigkeiten dargestellt. Für jemanden wie mich, der die faszinierende Insel bereits besichtigt hat, bringt die DVD viele Erinnerungen zurück, vergisst keinen der touristischen Höhepunkte und fängt wunderschöne Bilder ein. "Einsteiger" werden das Land noch besser kennenlernen, seine Eigenarten verstehen und vom Reisefieber gepackt werden. Vom anerkannten Lebensmittel Guinness über die Jahrhundertalte Kultur bis hin zur irischen Gemütlichkeit und Gesprächigkeit - nichts wurde hier vernachlässigt oder gar vergessen. Abschließend ist zu sagen, dass die DVD genau dann hilft, wenn man als Irlandbegeisterter Fernweh verspürt und das Land mit seinen sympathischen und trinkfesten Einwohnern genauer unter die Lupe nehmen will.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 24. Dezember 2004 |